Den Profi preisen oder mit dem Knipser knapsen?

Sie können die Hochzeit noch so prächtig ausstatten, Ihre Erinnerungen werden mit der Zeit verblassen. Daher ist es besonders wichtig, möglichst viele der flüchtigen Details festzuhalten. Wie saß die Frisur der Schwiegermutter, welche Farbe hatte der Brautstrauß, was gab es zum Dessert, welches Kleid hatte die Brautjungfer an, wie war der Tisch dekoriert? Halten Sie diese Einzelheiten unbedingt für die Ewigkeit fest. Sparen Sie dabei nicht am falschen Ende, greifen Sie dabei möglichst auf einen professionellen Hochzeitsfotografen zurück.

Bedenken Sie, dass die Hochzeitsfotos oder das Hochzeitsvideo Sie Ihr ganzes Leben begleiten werden, während fast alle anderen Ausgaben nur für den Moment bestimmt sind.

Erfahrung ist Gold wert

Heutzutage trägt fast jeder eine Handy-Kamera mit sich herum. Auch recht anspruchsvolle Apparate sind bei Laien beliebt. Sie haben jemanden im Bekanntenkreis, der für Sie kostenlos oder günstig fotografiert? Oder setzen Sie lieber auf die Masse? Irgendwer wird schon im richtigen Moment abdrücken? Selbst wenn ein ambitionierter Hobbyfotograf hervorragende Bilder schießen kann, gibt es doch einige Argumente, die für den Einsatz eines Profis sprechen:

  • Ein ausgewiesener Hochzeitsfotograf hat Erfahrungen gesammelt, aus denen er gelernt hat. Er kennt die wichtigen Schlüsselmomente und ist auf eventuelle Störungen vorbereitet. Beispielsweise kann die Kamera plötzlich den Geist aufgeben.
  • Der Profi hat immer ein Ersatzequipment zur Hand, damit er im Falle eines Defektes Verzögerungsfrei weiterarbeiten kann. Wenn Sie ihn nicht allzu viel heruntergehandelt haben – und das wäre nun wirklich fehl am Platz – arbeitet der Profi-Fotograf mit einem Assistenten, der ihm zeitaufwendige Nebentätigkeiten abnimmt. Der Fotograf kann sich dadurch voll und ganz auf das Hauptgeschehen konzentrieren und auf Motivjagd gehen.
  • Er ist bestens vorbereitet: Seine Akkus sind aufgeladen und die hochwertigen Speicherkarten stehen ausreichend zur Verfügung. Weil er die örtlichen Bedingungen und die Abläufe in- und auswendig kennt, steht er frühzeitig am richtigen Ort, damit er keinen entscheidenden Augenblick verpasst.
  • Er ist stets voll bei der Sache, denn er bleibt in seiner Rolle des Fotografen, während Verwandte vor lauter Emotionalität oft das Auslösen vergessen oder sich gelegentlich als vollwertiger Gast am Geschehen beteiligen möchten und absichtlich das Fotografieren einstellen.
  • Der Profi konzentriert sich auf die Aufgabe, für die er schließlich bezahlt wird. Seine Reportage ist deswegen garantiert lückenlos. Ferner weiß er auch in schwierigen Situationen stets, was zu tun ist. Ob er sich den Weg durch die Menge freiräumt oder sich mit undankbaren Lichtsituationen auseinandersetzen muss, der Hochzeitsfotograf findet schnell eine Lösung.

Sie sehen, es steht einiges für die Beauftragung eines Hochzeitsfotografen. Für Video-Filmer gelten die selben Vorzüge. Hier wäre vielleicht noch mehr auf die Postproduktion zu achten, denn ein Film muss geschnitten, vertont und für Abspielmedien gemastert werden, da gibt es bei den Anbietern große Qualitätsunterschiede.

Schauen Sie sich das Portfolio an

Wenn Sie einen Fotografen oder Videografen auswählen, prüfen Sie seine Referenzen, die sowohl etwas über seinen Qualitätsstandard als auch über seinen Personalstil aussagen. Denn dieser Punkt blieb bislang unberücksichtigt: Selbstverständlich gibt jeder Fotograf seinen Bildern eine persönliche Note. Achten Sie auf Details oder unterschiedliche Motive. Entsprechen die Hochzeitspaar-Fotos Ihrem Geschmack? Ist der Fotograf kreativ und abwechslungsreich? Kann er zum Beispiel fröhliche, lockere und elegante Wirkungen erzielen? Und wie steht es mit den Hochzeitsvorbereitungen, den Trauringen, den Gästen und dem Buffet? Sind die Stimmungen treffend eingefangen, sind die Bilder ästhetisch?

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Der besondere Tipp!

Engagieren Sie einen lokalen Anbieter. Dieser kennt sich auf der Insel aus und kann mit den unterschiedlichen und oftmals sehr extremen Lichtsituationen gut umgehen. Er ist das Arbeiten in der Hitze gewohnt und weiß seine Kräfte optimal einzusetzen, so dass er auch bei einer ganztägigen Begleitung nicht frühzeitig die Segel streichen muss.

Am wichtigsten ist aber, dass er im Notfall auf ein Netzwerk ortsansässiger Kollegen zurückgreifen kann. Denn man kennt sich in der Branche und weiß, wen man als Vertretung senden kann und wen lieber nicht.